Dienstag, 23. Juni

Zwanzig Jahre gemeinsamer Kampf – blicken Sie gemeinsam mit uns nach vorn.
In diesem Jahr feiert „Combatants for Peace“ sein zwanzigjähriges Bestehen. Als die Bewegung 2006 gegründet wurde, hätten nur wenige vorhergesagt, dass wir zwei Jahrzehnte später noch immer hier sein würden. Eine Gruppe ehemaliger palästinensischer Kämpfer und israelischer Soldaten beschloss, gemeinsam etwas aufzubauen – zu einer Zeit, als Trennung weitaus realistischer erschien als Partnerschaft. Die Zweite Intifada war erst kurz zuvor zu Ende gegangen, und die Gewalt war allen noch lebhaft in Erinnerung.
Rückblickend erscheint uns nicht die Gründung von „Combatants for Peace“ am bemerkenswertesten, sondern die Tatsache, dass die Bewegung zwanzig Jahre voller Konflikte, Besatzung, Krieg, politischer Umbrüche und tiefgreifender Verluste überdauert hat. Ganze Generationen sind mit kaum etwas anderem aufgewachsen als Gewalt, Vertreibung, Enteignung und Angst. Während dieser Zeit haben viele angezweifelt, ob Palästinenser und Israelis überhaupt zusammenarbeiten können – insbesondere angesichts der Realitäten von Besatzung, Ungleichheit und der Verweigerung grundlegender Rechte.
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Es geht auch anders
275 Organisationen fordern zum Umdenken im Flüchtlingsschutz auf
Pressemitteilung der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden AGDF zum Weltflüchtlingstag
Zum Weltflüchtlingstag stellt sich ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis aus Wohlfahrt, Menschenrechtsarbeit, Kirchen und Zivilgesellschaft unter dem Motto „Es geht auch anders! Gemeinsam für Schutz und Zusammenhalt“ gegen die Entrechtung von schutzsuchenden Menschen. 75 Jahre nach Verabschiedung der Genfer Flüchtlingskonvention formulieren sie in einem Memorandum eine Zukunftsvision für einen starken Flüchtlingsschutz, von dem alle profitieren. Auch die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) unterstützt das Papier.
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Bärbel Schael-Binder 1947 - 2026Wir müssen Abschied nehmen von unserer langjährigen lieben Freundin und ehrenamtlichen Mitarbeiterin Bärbel Schael-Binder, die uns am vergangenen Mittwoch im Alter von 79 Jahren für immer verlassen hat. Seit sie durch ihre Heirat mit Matthias Teil der Familie Binder geworden war, hat sie die Friedensarbeit des Antikriegshauses mit Rat und Tat unterstützt und war eine Stimme, die gehört wurde. Auch, als ihre Kräfte bereits nachzulassen begannen, konnten wir stets auf ihre Unterstützung zählen. Der Vorstand der Dokumentationsstätte zu Kriegsgeschehen und über Friedensarbeit Sievershausen e.V., zu deren Gründungsmit-gliedern Bärbel gehörte, und die Mitarbeitenden im Friedens- und Nagelkreuzzentrum Sievershausen werden Bärbel Schael-Binder ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt Matthias und den Familien.
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Was folgt auf die Sanktionen?
In dieser Woche hat sich Frankreich dem Vereinigten Königreich, Kanada, Norwegen, Australien und Neuseeland angeschlossen und Sanktionen gegen Einzelpersonen und Organisationen verhängt, die mit der Gewalt von Siedlern im besetzten Westjordanland in Verbindung stehen. Die Maßnahmen richten sich gegen Netzwerke, denen vorgeworfen wird, Angriffe auf palästinensische Gemeinschaften zu finanzieren, zu unterstützen oder zu ermöglichen. Ziel ist es, die Finanzströme zu unterbinden, die es ermöglicht haben, dass diese Gewalt weitgehend ohne Konsequenzen fortgesetzt werden konnte. Zudem kündigte Frankreich Einreiseverbote für den israelischen Finanzminister Bezalel Smotrich, mehrere führende Vertreter von Siedlerorganisationen sowie Siedler an, die der Beteiligung an Gewalttaten beschuldigt werden. Begründet wurde dies mit ihrer Rolle bei der Förderung des Siedlungsausbaus und einer Politik, die zur Vertreibung von Palästinensern beiträgt. Zum Beitrag Was folgt auf die Sanktionen

Segel setzen für die Menschlichkeit - ein neues Bündnisschiff







