20. Oktober

5. November 2026

Live-Übertragung aus Beit Jala

19:00 Uhr Jerusalem | 18:00 Uhr MEZ | 17:00 Uhr London | 12:00 Uhr New York



Wenn wir auf die heutige Realität blicken, fällt es manchmal schwer zu erkennen, wie weit wir bereits gekommen sind. Doch wir sollten uns auch fragen: Wie hätten die vergangenen zwanzig Jahre wohl ohne „Combatants for Peace“ ausgesehen – und ohne die Tausenden Palästinenser und Israelis, die sich dazu entschlossen haben, gemeinsam zu handeln, Ungerechtigkeit herauszufordern und zu zeigen, dass ein anderer Weg möglich ist? Die Situation ist heute schon schwierig genug – man mag sich kaum ausmalen, wie viel schlimmer sie ohne diese Stimmen wäre.


Wir hoffen, dass wir auch weiterhin auf Ihre Anwesenheit und Unterstützung zählen dürfen, während wir die Arbeit fortsetzen, die wir vor zwanzig Jahren begonnen haben.


In Frieden und Solidarität,

Besuchen Sie unsere Website: https://cfpeace.org/

 

Der neue Newsletter aus dem Antikriegshaus

Newsletter Oktober 2026

 

Resolutionen der AGDF-Mitgliedersammlung in Stuttgart - Bad Cannstatt

AGDF: Sicherheit friedenslogisch denken - Militarisierung nicht zur Antwort machen

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat sich bei ihrer Mitgliederversammlung in Bad Cannstatt für eine umfassende sicherheits- und friedenspolitische Neuorientierung ausgesprochen. Mit einer klaren Bestimmung dessen, was verteidigt werden soll, mit dem Vorrang und der verlässlichen Finanzierung ziviler und diplomatischer Instrumente, insbesondere von Friedensdiensten, Friedensbildung und Ziviler Konfliktbearbeitung. Ebenso gehört dazu für die AGDF eine gerechte internationale Ordnung ohne doppelte Standards sowie die Stärkung des internationalen Rechts und der ihm verpflichteten Organisationen. Auch neue Partnerschaften für Kooperation und gemeinsame Sicherheit und eine transparente Prüfung militärischer Maßnahmen nach Notwendigkeit, Wirksamkeit, Kosten und Eskalationsrisiken seien wichtig, so der Friedensverband.

Gegenwärtig werde militärische Verteidigungsfähigkeit von vielen als notwendig erachtet, stellt die AGDF fest. Doch eine militärische Verteidigungsfähigkeit dürfe weder zum Selbstzweck noch zum Leitprinzip von Politik und Gesellschaft werden, warnt der Friedensverband. „Militärische Mittel müssen rechtlich gebunden, demokratisch kontrolliert, strategisch begründet und dem Ziel politischer Konflikttransformation untergeordnet bleiben. Beschaffungsmaßnahmen, militärische Prioritäten und Haushaltsverschiebungen sowie die ökologischen und sozialen Folgen einer globalen Militarisierung müssen kritisch beobachtet und stetig hinterfragt werden“, heißt es in der in Bad Cannstatt beschlossenen Resolution.

Weiterlesen Resolutionen der AGDF-Mitgliederversammlung in Stuttgart

Resolution für eine umfassende sicherheits- und friedenspolitische Neuorientierung

Resolution zum Bundeshaushalt 2027

 

 

Wachsende Feindseligkeit gegen alle jene, 
welche die Besatzung infrage stellen

 

 

  

Im Vorfeld von Rosch Haschana und Jom Kippur befinden wir uns in einem entscheidenden Moment.

In dieser Woche kündigten Großbritannien, Frankreich, Kanada und weitere Regierungen konkrete Maßnahmen als Reaktion auf den Siedlungsausbau und die eskalierende Gewalt von Siedlern im Westjordanland an. Nach Jahren der Warnungen und Verurteilungen setzt sich endlich die Erkenntnis durch, dass Worte allein nicht ausreichen.

Israels Reaktion erfolgte prompt. Die Regierung ordnete die Schließung des britischen Konsulats in Ostjerusalem an, verweigerte britischen Parlamentariern die Einreise und beendete bestimmte Bereiche der britischen Zusammenarbeit mit Palästinensern.

Für diejenigen von uns, die in Israel und Palästina tätig sind, ist diese Reaktion zutiefst besorgniserregend. Die Antwort der Regierung ist nicht nur ein Affront gegenüber Großbritannien; sie signalisiert eine Wachsende Feindseligkeit gegen alle, die Besatzung infrage stellen

 

 

Pressemitteilung von AGDF und BSV zur Wahl in Sachsen-Anhalt

„Blaues Auge muss den Blick schärfen!“

Zukünftige rechtsextreme Machtübernahme verhindern – In Sachsen-Anhalt und darüber hinaus

Auch wenn es der AfD nicht gelungen ist, bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt die absolute Mehrheit der Abgeordneten zu stellen, rufen die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und ihre Mitgliedsorganisation Bund für Soziale Verteidigung (BSV) alle demokratischen Parteien, die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag sowie alle Menschen in Deutschland zum Handeln auf.

„Die AfD ist mit ihrem Anspruch, in Sachsen-Anhalt allein zu regieren, gescheitert“, atmet Julia Kramer, Ko-Geschäftsführerin des Bund für Soziale Verteidigung e.V. (BSV), erleichtert auf. „Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen und müssen jetzt den Blick schärfen, um Demokratie und Menschenrechte zu verteidigen und weiterzuentwickeln“, so Kramer weiter.

Denn der Schrecken ist noch nicht vorbei. Die AfD hatte in ihrem „Regierungsprogramm“ für Sachsen-Anhalt keinen Hehl daraus gemacht, dass sie mit ihrer Politik zentrale Errungenschaften wie eine wissenschaftlich fundierte Bildung, das Gewaltmonopol des Staates und die Geltung der allgemeinen Menschenrechte zerstören will: In den Schulen ein anderes Bild von der deutschen Geschichte vermitteln; eine sogenannte „Bürgerwacht“ aufbauen, die ihr Verständnis von Recht und Ordnung in jeder kleinen Gemeinde durchsetzen soll; eine „migrationspolitische Kehrtwende um 180 Grad“ mit einer „Abschiebe- und Remigrationsoffensive“.

Daher muss für alle demokratischen Parteien gelten: Eine Beteiligung der AfD an der Regierung ist keine Option! Nicht in Sachsen-Anhalt, nicht in anderen Bundesländern und nicht im Bund.
Weiterlesen

 

 

21. August

Pressemitteilung der Ökumenischen FriedensDekade

Die Ökumenische FriedensDekade veröffentlicht im Vorfeld der diesjährigen FriedensDekade das neue dezentrale Ausstellungs-Set „Frauen des Friedens“. Bereits am ersten Tag nach der Ankündigung wurde das gesteckte Mindestziel an Vorbestellungen erreicht. Damit steht fest: Das Projekt wird realisiert und im Herbst bundesweit an zahlreichen Orten zu sehen sein.

Seit über 45 Jahren steht die Ökumenische FriedensDekade für Gerechtigkeit, gerechten Frieden und die Bewahrung der Schöpfung. Angesichts der weltweiten Herausforderungen setzt die neue Plakatreihe ein Zeichen für ziviles Engagement und stellt das Wirken herausragender Friedensstifterinnen in den Mittelpunkt. Zum Beitrag Neue Ausstellung der Ökumenischen FriedensDekade

 

 

Es geht auch anders

275 Organisationen fordern zum Umdenken im Flüchtlingsschutz auf

Pressemitteilung der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden AGDF zum Weltflüchtlingstag

Zum Weltflüchtlingstag stellt sich ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis aus Wohlfahrt, Menschenrechtsarbeit, Kirchen und Zivilgesellschaft unter dem Motto „Es geht auch anders! Gemeinsam für Schutz und Zusammenhalt“ gegen die Entrechtung von schutzsuchenden Menschen. 75 Jahre nach Verabschiedung der Genfer Flüchtlingskonvention formulieren sie in einem Memorandum eine Zukunftsvision für einen starken Flüchtlingsschutz, von dem alle profitieren. Auch die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) unterstützt das Papier.

Zum Beitrag AGDF: Es geht auch anders!

 

Was folgt auf die Sanktionen?

In dieser Woche hat sich Frankreich dem Vereinigten Königreich, Kanada, Norwegen, Australien und Neuseeland angeschlossen und Sanktionen gegen Einzelpersonen und Organisationen verhängt, die mit der Gewalt von Siedlern im besetzten Westjordanland in Verbindung stehen. Die Maßnahmen richten sich gegen Netzwerke, denen vorgeworfen wird, Angriffe auf palästinensische Gemeinschaften zu finanzieren, zu unterstützen oder zu ermöglichen. Ziel ist es, die Finanzströme zu unterbinden, die es ermöglicht haben, dass diese Gewalt weitgehend ohne Konsequenzen fortgesetzt werden konnte. Zudem kündigte Frankreich Einreiseverbote für den israelischen Finanzminister Bezalel Smotrich, mehrere führende Vertreter von Siedlerorganisationen sowie Siedler an, die der Beteiligung an Gewalttaten beschuldigt werden. Begründet wurde dies mit ihrer Rolle bei der Förderung des Siedlungsausbaus und einer Politik, die zur Vertreibung von Palästinensern beiträgt. Zum Beitrag Was folgt auf die Sanktionen

 

Segel setzen für die Menschlichkeit - ein neues Bündnisschiff